Alle Beiträge von GOLDSCHMIEDE NIKL

Hochzeitsmessen

HOCHZEITSMESSEN  | TRAU DICH & HUMA ELEVEN

Ganz im Zeichen von „fairem Gold“ standen zu Beginn des Jahres 2019 die Präsentationen unserer Ehering-Kollektion auf zwei Hochzeitsmessen.

Zum einen waren wir seit langer Zeit wieder auf der Trau Dich vertreten. Sie gilt in Österreich als größte Messe im Bereich Heiraten  und lockt jedes Jahr mehrere tausend Besucher in die Hallen der Messe Wien. Zum andern haben wir uns über eine Einladung in das Einkaufszentrum „Huma Eleven“ sehr gefreut. Auch dort setzten wir unsere Ehe- und Dimantringe ganz unter dem Motto „Fairness“ in Szene.

Unsere Eheringe unmittelbar und direkt einem interessierten Publikum zu präsentieren ist eine schöne und gleichzeitig herausfordernde Aufgabe.
Es ist uns sehr wichtig, unseren Besucherinnen und Besuchern die Qualität und Gediegenheit unserer Trauringe erlebbar zu machen. Die Unterschiede der zahlreichen Modelle werden oft erst durch das Angreifen und Probieren der Ringe deutlich.

Wir freuen uns sehr, wenn wir Hochzeitspaare auf dem Weg zu ihren perfekten Ringen begleiten dürfen.

Impressionen von der Trau Dich

Impressionen der Hochzeitsmesse im Center Huma Eleven

Wir danken für die herzliche Gastfreundschaft, die professionelle Organisation und die schönen Bilder von Robert Fritz!

trend PREMIUM

trend.PREMIUM im Looshaus

Im Rahmen der trend-PREMIUM im Wiener Looshaus zeigen ausgesuchte Manufakturen und Designer ihre exklusiven Kreationen und hochwertigen Produkte. Die Präsentationen erstecken sich über die Bereiche: Genuss & Reisen, Interior Design, Uhren & Schmuck, Immobilien, Kunsthandel, Manufakturen, hochwertige Finanzdienstleister, sowie Mobilität & technische Trends.

Wir präsentieren im edlen Ambiente des berühmten Gebäudes unsere aktuelle
„Wiener Ring“ – Kollektion.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
GOLDSCHMIEDE NIKL

LOOSHAUS WIEN // Die Premiere

Samstag, 24. November // 10:30 – 19:00
Sonntag, 25. November  // 10:00 – 19:00
Michaelerplatz 3, 1010 Wien

Eintritt // 10,00 EUR pro Person
Karten auch vor Ort erhältlich

Weitere Informationen: trend-premium

Kostenlose Tagestickets

Uns steht eine gewisse Anzahl an Tagestickets zur Verfügung.
Gerne senden wir Ihnen ein Ticket kostenlos zu.
Bitte füllen Sie alle Felder des Formulares aus.


Nightline – Future Guide | Interview mit Christina Reinisch

Im Interview des Magazins „Nightline – Future Guide“ erzählt unsere jüngste Mitarbeiterin Christina über ihren Traumberuf als Goldschmiedin:

Was sie an ihrem Beruf fasziniert, ihre Ausbildung und Zukunftspläne.

Christinas Großmutter und Urgroßmutter waren Goldschmiedinnen. Die kleinsten Dinge haben die Junggoldschmiedin immer schon begeistert. Das Kunsthandwerk Goldschmiede erfordert vor allem Genauigkeit und Feingefühl. „Man muss sich auch schmutzig machen, sich in den Finger feilen oder verbrennen können“, lacht Christina.
Am spannendsten findet sie es, wenn sie keine Vorgaben hat, dann muss sie sich selbst überlegen, mit welchen Schritten sie vorgeht, um zum Endprodukt zu kommen. Für die Zukunft hat sie große Pläne. „Mein Ziel ist es, mich irgendwann einmal selbstständig zu machen“, strahlt sie.

Das gesamte Interview steht unter folgendem Link zum Downoad bereit: Nightline-FutureGuide

Faires Gold

Faires Gold – Fairmined Gold

Als regional tätiges Familienunternehmen sind unsere Möglichkeiten, die Situation entlang der Wertschöpfungskette unserer Rohstoffe zu beeinflussen, relativ gering. Dort aber, wo wir einen Beitrag leisten können, achten wir darauf, dass ethische und ökologische Prinzipien geachtet werden. Dies ist auch in unserem Leitbild festgelegt.

GOLDSCHMIEDE NIKL | WIEN ist stolzer Lizenz-Partner von FAIRMINED

Da es für uns sehr wichtig ist, dass alle Menschen, die entlang unserer Wertschöpfgungskette tätig sind, fair entlohnt werden, haben wir uns entschieden, Lizenzpartner von Fairmined zu werden.

Auf dem Markt ist eine Vielzahl an Organisationen tätig, die „faires Gold“ anbieten, welches besonderen ethischen Auflagen unterliegt. Neben Fairtrade zählt die Alliance for Responsible Mining mit dem Label Fairmined zu den bekanntesten. Fairmined ist ein Gütesiegel, das Gold aus verantwortungsvollem Kleinbergbau zertifiziert.

Dabei bietet Fairmined drei Optionen der Zusammenarbeit an:

  • FAIRMINED LABELED
  • FAIRMINED INCORPORATED
  • FAIRMINED CERTIFICATES

Wir haben uns für die Kooperation im Rahmen des „Fairmined Incorporated“ –  Programms entschieden, da es bei diesem möglich ist, auch andere Goldquellen zu nützen. Wir werden uns diese Alternative weiterhin offen halten da wir – nach wie vor – Altgold und Bruchgold in unseren Produktionsprozess miteinbinden möchten. Unserer Meinung nach, ist das Recycling von sogenanntem „Sekundär-Gold“ jene Variante, die am wenigsten Eingriff in die Natur notwendig macht.

Die Kosten

Die Fairmined-Lizenz ist mit einer jährlichen Gebühr von 70$ verbunden. Beim Ankauf von Feingold, wird der aktuelle Goldpreis mit einem Aufschlag von 4000$ pro Kilogramm versehen. Dieser Mehr-Betrag kommt in vollem Umfang dem lizenziertern Kleinbergbau zugute. Hinzu kommen noch einige Verwaltungskosten, die aber eine eher geringe Summe ausmachen.

Faires Gold - GOLDSCHMIEDE NIKL | WIEN
Faires Gold by NIKL: Oro verde © Alejandro Cock

Unsere bisherige Vorgangsweise

Auch bisher haben wir kein Primärgold – Gold aus nicht lizenzierten Minen – für die Herstellung unserer Schmuckstücke verwendet. Dies wurde durch Zusammenarbeit mit unserem wichtigsten Goldlieferanten ÖGUSSA, der Österreichischen Gold- und Silberscheideanstalt, gewährleistet.  ÖGUSSA ist seit geraumer Zeit Mitglied im RJC – Responsible Jewellery Council – und verarbeitet kein Primärgold aus Großminen, sondern recycelt ausschließlich Altgold.
Sollten Sie Interesse haben, Ihr Altgold zu veräußern, finden Sie weitere Informationen in unserem Artikel „Bruchgold“

Unser aktuelles Vorgehen

Wir haben uns verpflichtet,  jenen Goldbedarf, den wir nicht über den Ankauf von Alt- & Bruchgold aus privatem Besitz decken können, von der ÖGUSSA in Form von Fairmined Gold beziehen.

Vorteile durch Fairmined für die Klein-Bergbauorganisationen

  • Ein garantierter, fairer Preis für die Mineralien
  • Eine Prämie für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen
  • Investition in Organisationsentwicklung, soziale Entwicklung und Umweltschutz

Vorteile durch Fairmined für Konsumenten

  • Transparente Herkunft der Materialien
  • Garantie, dass das Gold verantwortungsvoll abgebaut wurde
  • Beitrag zu wirtschaftlicher und sozialer Entwicklung und Umweltschutz
  • Verbundenheit mit den Menschen der Bergbaugemeinschaften
  • Ein Produkt mit emotionalem Wert

DAS WAREN DIE TAGE DER OFFENEN TÜR 2016

Rückblick

Mit den Tagen der offenen Tür 2016 ermöglichten wir unseren Gästen einen Blick hinter die Kulissen unserer Goldschmiede zu werfen. Wir wollten damit einen umfassenden Einblick in unsere Räumlichkeiten und die Abläufe in unserem Unternehmen gewähren. Auf großes Interesse stießen die von Christina Reinisch begleiteten Führungen durch unsere Werkstätte. Die junge Goldschmiedin schilderte dabei direkt in unserer Produktionsstätte die einzelnen Vorgänge bei der Erzeugung unserer Juwelen.

In der Eventgalerie wurden gleichzeitig besondere Schmuckkollektionen präsentiert: Darunter die Serie „duedeni“ von Wofgang Friedl und unsere 4 Seasons- sowie Wiener Ring-Kollektionen.

Da die Veranstaltung im Rahmen der Tage des Europäischen Kunsthandwerks stattfand, legten wir auch in kulinarischer Hinsicht den Schwerpunkt auf handwerkliche Erzeugung:

Besonders gefreut hat uns der Besuch von Mag. Leonhard Specht, der seinen Vermouth vorstellte. Das Unternehmen Burschik stellt  in der Pelzgasse seit vielen Generationen verschiedenen Sorten Vermouths her. Die Ursprünge des Getränks gehen sogar auf Hildegard von Bingen zurück. Heute wird Vermouth pur oder zu erfrischenden Getränken gemixt.

Extra aus Obertrum angereist war Manuela Mödlhammer von der Trumer Brauerei, die in ihrer Eigenschaft als Bier und Weinsommeliere eine Verkostung von österreichischen Craft-Bieren moderierte. Die handwerklich gerfertigten Biere erfahren derzeit einen richtiggehenden Aufschwung, daher war das Interesse auch dementsprechend groß. Besonders beeindruckt waren die Gäste von der Geschmacksvielfalt der Biere.

Einen würdigen Abschluss unserer Veranstaltung stellte die von Peter Teglas kommentierte Weinverkostung dar. Peter Teglas, Inhaber der Vinothek Weinfach in der Taborstraße, präsentierte sechs unterschiedliche Weine – darunter hervorragende Tropfen der Weingüter Ziß, Groiss und Hagn.

Die Bäckerei und Konditorei MüllerGartner stellte hervorragendes Gebäck und köstliche Mehlspeisen an allen Tagen der Veranstaltung zur Verfügung – und das Café Restaurant Augarten versorgte uns und unsere Gäste täglich mit einem herrlichen Früchstücksbüffet!

Wir haben uns über den zahlreichen Besuch gefreut und nehmen das gute Feedback als Motivation für neue Aufganben!

Wir bedanken uns bei allen Gästen und besonders bei unseren Partnern!

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Weinfach-Logo

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Meisterstrasse in Residence

Im Rahmen der Ausstellungsreihe „Meisterstrasse in Residence“ waren wir im von 1. bis 6. Februar 2016  im Hotel Hinterwies****S in Lech am Arlberg zu Gast. Das familiär geführte Haus und die besonders freundliche Unterstützung der Geschäftsführer Anna und Christian Schürenberg sowie des gesamten Hinterwies-Teams haben die Präsentation der Goldschmiede NIKL zu einem ganz besonderen Erlebnis gemacht.

Täglich zwischen 16 und 19 Uhr hatten Gäste die Möglichkeit, den Goldschmiedemeister Stefan Nikl in unserer „lebenden Werkstätte“ bei den Goldschmiedearbeiten über die Schulter zu schauen. In wunderschöner Atmosphäre präsentierten wir Auszüge aus der aktuellen Kollektion und stellten den Besuchern den „Wiener Ring“, das Schmuckstück in Form der Wiener Ringstraße, vor.

Wir bedanken uns für die freundliche Zusammenarbeit bei unseren Gastgebern. Die herzliche Gastfreundschaft und die herrlichen Eindrücke des Arlberggebietes werden uns in schöner Erinnerung bleiben!

Impresssionen „Meisterstrasse in Residence“

 

AUSSTELLUNG | GOLD IM AUGARTEN

Unsere vorweihnachtliche Ausstellung „Gold im Augarten“ war erfolgreich!
Zahlreiche Gäste folgten unserer Einladung und besuchten uns im Café Restaurant Augarten.
Im historischen Ambiente des Schlosses
präsentierten wir die neusten Kreationen unserer Juwelen-Kollektion sowie dekorative Steinketten und edle Geschenkideen!
Das Team des Restaurants bewirtete uns und unsere Gäste mit dem gewohnt gutem Service.
Bei Sekt und Brötchen sowie Kaffee und Weihnachtsbäckereien konnte man auch die elegante Atmosphäre der Räumlichkeiten genießen.
Viele der Gäste nutzten auch ihren Besuch für einen Advent-Spazieragang im weitläufigen Augarten.

Wir danken unseren Gästen für ihren Besuch und dem Team des Restaurants für seine Gastfreundschaft!

 

PRESSEBERICHT | EIN „WIENER RING“ AM FINGER

Am Sonntag, 25.10.2015, berichtete „Die Presse“ über die Goldschmiede Nikl und den Wiener Ring. Der Artikel mit dem Titel „Ein Wiener Ring am Finger“ zeigt wie es zur Idee eines Ringes in Form der Wiener Ringstraße kam und gibt einen Einblick in Abläufe eines Familienunternehmens.

Die Online-Version findet sich unter folgendem Link

 

DIE PRESSE | Ein "Wiener Ring" am Finger
Die Presse am Sonntag, 25.10.2015, S.22 Ein „Wiener Ring“ am Finger

VIENNA DESIGN WEEK | WIENER RING im GRAND HOTEL WIEN

Im Rahmen der Vienna Design Week 2015 waren wir im Grand Hotel Wien zu Gast und präsentierten die aktuelle Wiener Ring – Kollektion.

Am Eröffnungsabend fand ein Empfang statt, bei dem Gäste auch den Ringstraßen-Cocktail verkosten konnten. Mit herzlichen Worten begrüßte Direktor Horst Mayer die zahlreichen Gäste und eröffnete gemeinsam mit Stefan Nikl die Ausstellung. Besonders gefreut hat uns der Besuch von Lilli Hollein – Die Intendantin des Design Festivals zeigte sich vom Ambiente des Hotels und der Präsentation der Schmuckstücke sehr erfreut.

In den folgenden Tagen konnten wir zahlreiche Besucher in der Lobby begrüßen. Auf großes Interesse ist unsere mobile Werkstatt gestoßen, mit der wir Einblicke in die Erzeugung der Wiener Ringe gaben.

Wir bedanken uns für die besonders herzliche Gastfreundschaft des Grand Hotel Wien und bei Lilli Hollein und ihrem Team für die ausgezeichnete Organisation des Festivals.

 

Bilder der Veranstaltung © VIENNA DESIGN WEEK, Gregor Buchhaus/Kollektiv Fischka

 

DIAMANT CLUB WIEN

Die Goldschmiede Nikl ist seit vielen Jahren im Diamant Club Wien, Österreichs einziger Diamantbörse, vertreten.
Bereits seit den 1980er Jahren im Vorstand, wurde Walter Nikl 2005 zum Ehrenmitglied ernannt. Im gleichen Jahr erfolgte die Berufung von Stefan Nikl in den Vorstand. Zehn Jahre später, im März 2015 wurde Stefan Nikl zum Vize-Präsidenten des Diamant Club Wien gewählt.
Stefan Nikl, Vize-Präsident des Diamant Club Wien
Der Diamant Club Wien setzt sich für die Förderung der geschäftlichen und gesellschaftlichen Beziehungen innerhalb der Diamant- und Juwelenbranche ein. Darüber hinaus werden die Forschung und die Verbreitung wissenschaftlicher und fachlicher Erkenntnisse auf dem Gebiet der Diamanten intensiv gefördert. Ein besonders wichtiger Aspekt in allen Bereichen der Vereinstätigkeit ist die Pflege der ethischen und moralischen Usancen der Diamantbranche.

Durch die Mitgliedschaft des Diamant Club Wien in der Weltföderation der Diamantbörsen (WFDB) werden die internationale Vernetzung und der fachliche Austausch, auch außerhalb Österreichs sichergestellt. Die Vereinigung von aktuell 30 Diamantbörsen stellt den größten professionellen Zusammenschluss der Diamantbranche dar.
 
Das Präsidium des Diamant Club Wien (v.ln.r.):
Vize-Präsident Stefan Nikl,
Ehren-Präsident KR Wilfried Haas,
Präsident KR Georg Fischmeister,
Vize-Präsident Walter Swoboda

 

„DAS BESONDERE GESCHENK“ im Grand Hotel | Wien

Save the Date!

Im Rahmem des Pop Up – Stores „DAS BESONDERE GESCHENK“
präsentieren wir ausgesuchte Steinketten und die Wiener Ring-Kollektion!

Grand Hotel | Wien – Ballsaal

Freitag,   5.12. von 14:00 – 20:00
Samstag, 6.12.von 10:00 – 20:00

Weitere Infos auf der Facebook-Seite der Plattform

 

Abschied von Walter Nikl

In tiefer Trauer geben wir bekannt, dass Walter Nikl von uns gegangen ist. Walter Nikl hat mehr als 60 Jahre die Goldschmiede Nikl maßgeblich geprägt und die meiste Zeit auch geleitet. Wir verlieren mit ihm eine große Stütze unseres Unternehmens. Mit seinem Einsatz und seiner Weitsicht hat er seine Goldschmiede auch durch schwere Zeiten mit sicherer Hand geführt. Unter seiner Führung wurden sechs Lehrlinge ausgebildet.

 

Walter Nikl    1927-2014
Goldschmiedemeister und Vorstandsmitglied des Diamantclub Wien

Walter Nikl begann seine Goldschmiedeausbildung im Jahre 1941 bei Firma L. Schwimmer am Neuen Markt in Wien. Dort schloss er auch die Lehre ab. Nachdem die Firma Schwimmer ausgebombt wurde, arbeitete er ab 1945, in der Habsburgergasse, vormals Fa. Hauptmann.

Ab 1946 unterstützte er seinen Vater, Karl Nikl, in dessen Werkstatt. Im Jahr 1948 übersiedelte die Goldschmiede Nikl in den 2. Bezirk, Lassingleithner Platz.
1951 ging Walter Nikl als Goldschmiedemeister nach Deutschland und arbeitete zwei Jahre bei der Firma Achenbach in Dortmund.
Zurück in Wien unterstützte über längere Zeit seinen Vater, Karl Nikl, in dessen Goldschmiede. Es folgte ein weiteres Engagement in Deutschland bevor er 1968 das Geschäft seines Vaters übernahm. 1980 fand die Goldschmiede Nikl eine neue Niederlassung in der Taborstraße. Seit seiner Pensionierung, die nicht das Ende seiner Berufsausübung darstellte, führt sein Sohn, Stefan Nikl, das Unternehmen.

Seine Familie, der Sport, besonders Fußball, er war Zeit seines Lebens Anhänger der Admira und Borussia Dortmund, und die Musik sowie Reisen bereiteten ihm viel Freude. Bekannt war er auch für seine treffsicheren Pointen, mit denen er viele Momente unvergesslich gemacht hat.

Wir werden in seinem Sinn das Unternehmen fortführen.

Goldschmiede Nikl

KR Wilfried Haas & Walter Nikl im Jahr 1997

  KR Wilfried Haas & Walter Nikl im Jahr 1997

GOLDSCHMIEDE NIKL in Discover Germany, Austria & Switzerland

Wir freuen uns über einen Artikel in der September-Ausgabe des internationalen „Discover Germany“ – Magazins (S.44,45). Das von Scan Group herausgegebene Magazin ist auf die Themenbereiche Lifestyle, Kulinarik, Reise und Business fokussiert.

Discover Germany, Austria & Switzerland | E-Magazin der September-Ausgabe

Artikel der September-Ausgabe des internationalen „Discover Germany“ – Magazins (pdf-10,4MB)

 

Feedback & Bewertungen

Wir sind bemüht, unsere Leistungen ständig zu verbessern.

Dafür ist uns eine fortlaufende Evaluierung der Zufriedenheit unserer Kunden sehr wichtig!
Wir bitten Sie, uns mit Ihrem Feedback und Ihrer Bewertung in den sozialen Netzwerken darin zu unterstützen!

Wir freuen uns über Ihren Erfahrungsbericht auf folgenden Plattformen:

 

Sollten Sie zu den Bewertungen weitere Informationen benötigen, stehen wir gerne zu Ihrer Verfügung!

Mit bestem Dank und freundlichen Grüßen,

Ihr NIKL-Team

 

Was beim Alt- & Bruchgoldverkauf zu beachten ist

Der ansteigende Goldpreis hat dazu geführt, dass viele Schmuckbesitzer ihr Altgold veräußern.
Dies erscheint bei der Fülle an „Bestpreis-Angeboten“ oft sehr lukrativ. Doch sollte man gerade bei diesen Angeboten besonders vorsichtig sein –
auch ein Test den das Magazin „KONSUMENT“ im Dezember 2010 durchgeführt hat, zeigt die sehr große Schwankungsbreite der Angebote deutlich auf.

 

Legierungen und Feingehalte

Da Gold nur in Ausnahmefällen in reinem Zustand verarbeitet wird, finden sich im Handel unterschiedlichste Legierungen.
Diese Legierungen stellen Gemische von verschiedenen Metallen dar, die durch ihre Zusammensetzung besondere physikalische Eigenschaften aufweisen.
Der prozentuelle Anteil des Edelmetalls wird als Feingehalt bezeichnet und unterliegt im Schmuckbereich den amtlichen Vorgaben des Punzierungsgesetzes.
Als Legierungsmetalle werden zumeist Silber, Kupfer, Palladium und einige andere mehr eingesetzt. Bei Platinlegierungen kommen zB. Kupfer, Cobalt, Iridium und Wolfram zum Einsatz.

Auf Schmuckstücken ist – in den meisten Fällen – der Feingehalt in Promille als dreistellige Zahl zu finden.
Da seit dem Jahr 2000 die amtliche Punzierung durch die Verantwortung des Erzeugers bzw. Importeurs ersetzt wurde, ist auch hier besondere Vorsicht geboten.

So können etwa bei privat importierten Schmuckstücken irreführende bzw. irrtümlich falsch angebrachte Stempelungen auftreten.
Altgold sollte immer vom Fachmann auf den Feingehalt untersucht werden. Dies gilt besonders für jene Gegenstände, die keine Amtspunze aufweisen.
Die bis 2000 in Österreich angebrachten amtlichen Punzierungszeichen haben natürlich auch heute noch ihre Gültigkeit.

Die Prüfung des Feingehalts

Um den Feingehalt feststellen zu können, gibt es mehrere Methoden. Für den raschen Test haben sich die Säure- und die Strichprobe aufgrund ihres geringen Aufwands in der täglichen Praxis durchgesetzt.

Genaueste Ergebnisse liefern die Kupellation, auch „Feuerprobe“ genannt, sowie die Spektralanalyse. Beide Verfahren erfordern einen weitaus höheren Aufwand bzw. hochtechnische Geräte. Letztere gilt als zerstörungsfrei und wird hauptsächlich bei Begutachtung von Juwelen eingesetzt und kann auf Wunsch bei Scheideanstalten durchgeführt werden.

Bei der Strichprobe wird zunächst der zu testende Gegenstand vorsichtig, an einer möglichst unempfindlichen Stelle angefeilt. Dies geschieht um eine Oberflächenbehandlung (Vergoldung) auszuschließen zu können. Danach wird mit dem Gegenstand ein „Strich“ auf eine schwarze Steinplatte bestehend aus „lydischem Kieselschiefer“ oder synthetischem Quarz aufgetragen.
Dies erfolgt zusätzlich beiderseits mit einer sog. Probiernadel. Probiernadeln weisen an ihren Spitzen Legierungen bestimmter Feingehalte auf und dienen während der Untersuchung als Referenz.
Im Anschluss werden alle Striche mit einer speziellen Probiersäuren benetzt. Nach kurzer Zeit wird die Säure abgetupft und die Qualität der Legierung aufgrund der Veränderungen beurteilt.
Die gebräuchlichsten Prüfsäuren bestehen aus Salzsäure, Salpetersäure und Wasser. Sie reagieren empfindlich gegenüber Licht und sollten daher abgedunkelt gelagert und im Jahresintervall erneuert werden.

Weitere Aspekte

Steinbesatz auf alten Schmuckstücken stellt des Öfteren einen nicht unerheblichen Wert dar. Dieser wird bei den verschiedenen Einlösestellen sehr unterschiedlich bewertet.
Während die meisten Scheideanstalten Edelsteine gar nicht in die Bewertung einfließen lassen, weisen Edelsteinexpertinnen im Fachhandel durchaus auf die Besonderheiten des Steinbesatzes hin und können diesen auch dementsprechenden bewerten.
Goldschmiedewerkstätten sind zudem in der Lage, auf Wunsch Steine aus den Schmuckstücken zu entnehmen und nur das Metall zur Einlöse heranzuziehen. Die Edelsteine stehen dann für die Verwendung in neuen Juwelen wieder zur Verfügung.

Ein ähnlicher Sachverhalt besteht auch bei historisch wertvollen Punzen. Die sog. Fuchskopf-Punze wurde in Österreich in der Zeit von 1867 bis 1922 für kleine Goldgegenstände mit einem Feingehalt 580/000 verwendet. Sie erzielt im Antiquitätenhandel Preise, die den Goldwert oft deutlich überschreiten.
Zahngold besteht zumeist aus hochlegierten Legierungen (zB 800/000) und erzielt so wesentlich höhere Preise als Schmucklegierungen.

 

Zusammenfassende Hinweise

Um sicher zu gehen ist es unter Umständen ratsam, mehrere Angebote bei unterschiedlichen Unternehmen einzuholen.
Oft ist es von der Art des Altgoldes abhängig, wo man am den besten Einlösepreis erzielt.
Wenden Sie sich, entsprechend der Beschaffenheit des Altgoldes, an die ExpertIn Ihres Vertrauens.
Informationen über aktuelle Tagespreise für Edelmetalle finden Sie auf den Websites der Scheideanstalten, die von Münzen entnehmen Sie den Tageszeitungen oder der Fachpresse.

Für weitere Informationen steht Goldschmiedemeister Mag. (FH) Stefan Nikl unter 0650 301 75 88 sehr gerne zu Ihrer Verfügung!

 

 

Weitere Informationen & Links:

Aktuelle Ankaufspreise der Ögussa
Der Konsument: Link zum Testbericht
Punzierungsrechtliche Vorschriften

Quellen:

Theorie und Praxis des Goldschmieds, Brepohl
Lehrbrief 13 & 14, OSR Prof. Loopold Rössler
Kunden fragen – wir antworten, KR Gerhard Ellert & Prof. Leopold Rössler, 2009
Werkstattbuch, Karl Nikl