Geschichte & Tradition

Ein Familienunternehmen mit langer Tradition

Die Goldschmiede Nikl ist ein Familienbetrieb, der sich seit Anfang des 20. Jahrhunderts der Erzeugung von Schmuck und Juwelen widmet und sich dabei immer der großen Tradition des Handwerks bewusst ist. Das Einzelunternehmen wird derzeit in dritter Generation von Mag. (FH) Stefan Nikl, Goldschmiedemeister und Gemmologe, geführt.

Die Geschichte des Unternehmens im Überblick

Karl Nikl, geboren 1904, absolvierte seine Goldschmiedelehre in den Jahren 1919 bis 1923 bei der Firma R. Justitz in Wien 1. Nach erfolgter Meisterprüfung eröffnete er seine erste Werkstätte in der Blumauergasse 9, Wien-Leopoldstadt.

Da diese Niederlassung in den Kriegswirren zerstört wurde, übersiedelte der Betrieb 1944 in den 1. Bezirk, in die Habsburgergasse 14. Im Jahr 1947 verlegte Karl Nikl seine Erzeugung in die Stumpergasse 10 in Wien 6.
Nach zwei Jahren wurde der Standort 1949 erneut gewechselt, diesmal wieder in den 2. Bezirk, am Lassingleithnerplatz 1.
1951 legte Walter Nikl, Sohn des Firmengründers, die Meisterprüfung ab. Für ihn folgten als bald Auslandsaufenthalte in Dortmund, wo er jeweils für die Firma Achenbach tätig war. 1966 wurde Karl Nikl Innungsmeister von Wien. Unter seiner Amtsführung wurde auch das 600-jährige Jubiläum der Landesinnung Wien gefeiert.
1967 kehrte Walter Nikl aus Deutschland zurück, um ein Jahr darauf die Leitung des Unternehmens zu übernehmen. Seine mitgebrachten Erfahrungen ergänzten die Handwerkstradition der Werkstatt. Er initiierte auch eine Modernisierungsoffensive der Fertigungsprozesse. Auf Initiative seiner Ehefrau, Doris Nikl, wurden auch die Marketingstrategien den neuen Erfordernissen angepasst. Es folgten Messebeteiligungen u. a. in Wien (WIM) und Salzburg (Exposa). Durch diese Aktivitäten konnten vor allem Kunden im B2B – Bereich gewonnen werden.

1980 wurden die Pläne eines neuen Geschäftslokals umgesetzt. Das neue Verkaufslokal wurde am heutigen Standort, in der Taborstraße, eingerichtet. Um eine möglichst hohe Flexibilität zu erhalten, übersiedelte auch die Werkstatt 1982 an den aktuellen Firmensitz. Mit diesem Umzug trat die Firma Nikl noch mehr ins geschäftliche Rampenlicht. Sie befindet sich bis zum heutigen Tag in der Taborstraße 79.
Ein Jahr nach seiner Meisterprüfung übernahm Stefan Nikl, Sohn von Walter und Doris Nikl, die Leitung der Firma. Im selben Jahr wurde das Verkaufslokal umgestaltet und vergrößert.

Seit Gründung des Unternehmens wurden 10 Lehrlinge ausgebildet.
Im Oktober 2001 wurden der Namenszug und das Logo, welches die Verbundenheit der materiellen Welt mit der Welt des Geistes darstellt, am Österreichischen Patentamt registriert.
Regelmäßige Besuche bei den verschiedensten internationalen Messen und Reisen ins Ausland bringen seit jeher immer wieder neue Ideen, die in die aktuellen Kollektionen einfließen. Zuletzt wurde das Angebot durch Schmucksteinketten, die Broschenserie „Le Stelle“ und im Jahr 2011 um die „Wiener Ring“-Kollektion ergänzt.

Der Gründer des Unternehmens, Karl Nikl
Goldschmiedemeister Karl Nikl in seinem Juweliergeschäft am Lassingleithnerplatz, Wien 2

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